Insemination und Zyklustiming in Magdeburg
Bei der intrauterinen Insemination spülen wir aufbereitete Spermien möglichst genau zum Zeitpunkt des Eisprungs direkt in die Gebärmutterhöhle ein. Das Verfahren ist schonender als eine IVF und kommt oft als erster Behandlungsschritt infrage. Ihr Eigenanteil liegt im Rahmen der Kassenregelung bei etwa 100 Euro plus Medikamente.
Zyklustiming: der optimale Zeitpunkt
Noch vor der Insemination steht oft das Zyklustiming. Dabei suchen wir den optimalen Zeitpunkt für die Befruchtung oder führen ihn herbei. So läuft das ab:
- Kommt es nicht spontan zur Follikelreifung, unterstützen wir das Follikelwachstum ab dem 2. Zyklustag.
- Am 10. bis 12. Zyklustag kontrollieren wir das Follikelwachstum mit einer vaginalen Ultraschalluntersuchung.
- Ist der Follikel auf eine optimale Größe herangewachsen, lösen wir den Eisprung aus.
- Der Geschlechtsverkehr sollte dann innerhalb der nächsten 12 Stunden stattfinden.
So läuft die Insemination ab
Bei der intrauterinen Insemination ist das Ziel, die Spermien möglichst genau zum Zeitpunkt des Eisprungs in die Gebärmutterhöhle zu bringen. Den Zeitpunkt des Eisprungs führen wir durch eine leichte hormonelle Stimulation und die anschließende Auslösung herbei.
Die Einspülung selbst dauert nur wenige Minuten und ist in der Regel schmerzfrei. Eine Narkose ist nicht nötig.
Was die Insemination kostet
Im Rahmen der Regelung nach § 27a SGB V zahlen Sie etwa 100 Euro Eigenanteil, dazu Medikamente im Wert von 30 bis 300 Euro. Die Rechnung stellen wir an dem Tag, an dem die Insemination durchgeführt wird.
Die gesetzliche Krankenkasse beteiligt sich mit 50 Prozent an 8 Zyklen einer Insemination im Spontanzyklus und an 3 Zyklen nach hormoneller Stimulation. Welche Voraussetzungen dafür gelten, steht auf der Seite Kosten der Kinderwunschbehandlung.
Häufige Fragen zur Insemination
Wie viele Versuche sind sinnvoll?
Die Kasse trägt 8 Zyklen im Spontanzyklus und 3 Zyklen nach hormoneller Stimulation mit. Wann ein Wechsel zu IVF oder ICSI sinnvoll ist, besprechen wir anhand Ihrer Befunde und des bisherigen Verlaufs.
Tut die Insemination weh?
In der Regel nicht. Der Eingriff ähnelt einer gynäkologischen Untersuchung und dauert nur wenige Minuten.
Worin unterscheidet sich die Insemination von einer IVF?
Bei der Insemination findet die Befruchtung im Körper statt, wir bringen lediglich die Spermien an den richtigen Ort zur richtigen Zeit. Bei der IVF und ICSI befruchten wir die Eizellen außerhalb des Körpers im Labor.
Ihr nächster Schritt
Ob eine Insemination für Sie infrage kommt, klären wir nach der Diagnostik gemeinsam mit Ihnen. Vereinbaren Sie ein Erstgespräch: Termin online buchen oder telefonisch unter 0391 66 24 89 0.
