Diagnostische Maßnahmen - Was steckt dahinter, wo klemmt es, wir schauen nach !!!!
Hormonanalysen: Dazu erfolgt eine Blutentnahme, je nach Zyklusanamnese zu Beginn des Zyklus oder auch zyklusunabhängig. Bei Zyklusstörungen können uns Hormone Aufschluss über deren Ursache geben. Zykluskontrollen: Mit Hilfe einer vaginalen Ultraschalluntersuchung zum Zeitpunkt des Eisprungs können wir feststellen, ob im diesem Zyklus ein Follikel gereift ist und ob es zum Eisprung kam. Sollte es nicht spontan zur Follikelreifung und zum  Eisprung kommen kann beides hormonell unterstützt werden. Spiegelung der Gebärmutterhöhle/Spiegelung der Bauchhöhle/Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit: Hier handelt es sich um einen operativen Eingriff, also um eine sogenannte invasive Diagnostik. Daher sollte es für diese diagnostische Maßnahme eine entsprechende Indikation geben. Eine solche Indikation ist z.B. gegeben nach einer abgelaufenen Chlamydieninfektion, einer früheren Eileiterschwangerschaft oder aber auch bei schmerzhafter Regelblutung, die auf eine Enddometriose hindeuten könnte. Die Spiegelung der Gebärmutterhöhle zeigt uns, ob in der Gebärmutterhöhle Polypen, Muskelknoten oder Septen die Einnistung des Embryos verhindern könnten. Mit der Spiegelung der Bauchhöhle können Endometrioseherde, Zysten oder Verwachsungen im Unterbauch gesehen und entfernt werden. Zudem können die Gebärmutter, die Eierstöcke und die Eileiter beurteilt werden. Zur Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit wird eine blaue Flüssigkeit über die Gebärmutter durch die Eileiter gespritzt, man kann dann sehen, ob die Flüssigkeit am Ende der Eileiter austritt. Dieser operative Eingriff wird bei unserem Kooperationspartner dem Krankenhaus St. Marenstift in Magdeburg durchgeführt, mit dem wir eine sehr gute Zusammenarbeit und sehr gute Erfahrungen haben. Auf Wunsch können Sie selbstverständlich auch in ein Krankenhaus ihrer Wahl gehen. Untersuchungen nach häufigen Fehlgeburten: Ab der 3. Fehlgeburt spricht man von einer habituellen Abortneigung, die einer diagnostischen Klärung bedarf. Zur Abklärung gehören eine Untersuchung der Gerinnung, eine Gebärmutterspiegelung, ggf. eine Bauchspiegelung und eine genetische Beratung Spermaanalyse: Die Spermaanalyse dient der Einschätzung der Fruchtbarkeit des Mannes. Da die Spermienqualität  mehr oder weniger großen Schwankungen unterliegt, werden 2 Spermiogramme im Abstand von mindesten 6-8 Wochen durchgeführt. Die Ergebnisse aller Untersuchungen werten wir gemeinsam mit Ihnen aus und schlagen Ihnen die entsprechende Behandlung vor, die wir dann gemeinsam mit Ihnen besprechen und vorbereiten. Folgende Maßnahmen werden von unseren Kooperationspartnern durchgeführt: - Gebärmutterhöhlen- und Bauchhöhlenspiegelung - Urologische/andrologische Diagnostik - Genetische Beratung - Psychologische/Psychosomatische Beratung
Kinderwunschzentrum Magdeburg · Dr. med E.Richter · Dr. med I.Nickel · Dr. med A.Heckert · Ulrichplatz 1 · 39104 Magdeburg           © Kinderwunschzentrum Magdeburg
Kinderwunschzentrum Magdeburg Tel +49 (0) 391 / 66 24 89 - 0 Fax +49 (0) 391 / 66 24 89 - 29 Ulrichplatz 1 ·  39104 Magdeburg Mail info@kiwumed.de
Wir machen Eltern!
       unsere Sprechzeiten Montag - Donnerstag   08:00 - 13:00 Uhr Montag / Mittwoch 14:00 - 18:00 Uhr Dienstag / Donnerstag 15:00 - 19:00 Uhr Freitag 08:00 - 14:00 Uhr
Eine ordentliche Diagnostik beider Partner (!) steht am Anfang und bildet die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung!
Am Anfang steht das „Erstgespräch“: Aus unserer Erfahrung ist das für die meisten Paare der schwerste Schritt. „Können die uns denn helfen?“ „ Sind die nett?“   - Diese Fragen bewegen viele Kinderwunschpaare. Häufig fällt besonders den Männern der Weg zu uns sehr schwer. Im Gegensatz zu uns Frauen besuchen diese nicht halbjährlich einen „Männerarzt“, um über das Intimste überhaupt zu sprechen. Da ist der Besuch unserer Sprechstunde oft ein großer und durchaus auch schwerer Schritt. Aber die anfängliche Zurückhaltung legt sich meist schon beim ersten Gespräch, wenn sich die inneren Befürchtungen und das Unbehagen gelegt haben und die brennenden Fragen geklärt werden konnten. Das Erstgespräch dient neben dem gegenseitigen Kennenlernen auch dazu, die Anamnese (Krankengeschichte) beider Partner zu besprechen und auszuwerten. Sollte es schon Befunde vom Frauenarzt oder Urologen geben, werden diese ebenfalls besprochen. Jetzt können wir entscheiden, ob und welche weiteren Untersuchungen noch gemacht werden müssen.