Erfahrungen anderer Patientinnen

 
 

Bei schwierigen Entscheidungen helfen uns oft die Erfahrungen anderer. Sie zeigen uns, dass wir nicht alleine sind und geben Mut ähnliche Wege zu beschreiten. Daher möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige Erfahrungsberichte früherer Paare zur Verfügung stellen. Darin erzählen sie Ihnen ihre Geschichte, ihren Weg in unsere Praxis und wie sie die Behandlungszeit bei uns erlebt haben.

Anna S. (35) aus Magdeburg:


„Es war ein holpriger, steiniger und langer Weg, aber er hat sich gelohnt. Ein „eigenes“ Baby im Arm zu halten, ist das intensivste und schönste Gefühl der Welt.

 

Als ich 21 Jahre alt war, hatte ich eine Eileiterentzündung, beide Eileiter mussten entfernt werden. Zunächst fand ich das nicht schlimm, denn ich war mir sicher, sobald ich mir ein Kind wünschte, würde eine IVF sofort fruchten. Doch es kam alles anders: Mein mittlerweile Ex-Mann und ich heirateten, damit wir eine künstliche Befruchtung machen konnten. Mit 26 Jahren stehen die Chancen, schwanger zu werden, ganz gut und die hormonelle Stimulation lief auch prima, nur ließ sich gerade mal eine einzige Eizelle befruchten und die sah auch nicht optimal aus. Trotzdem wurde sie in der Uni-Klinik in Halle in meine Gebärmutter eingesetzt und dann ging das Kopfkino los: Ich sah überall Babys, süße Kinder, Schwangere und glückliche Eltern, zwei Wochen lang war ich eine Sekunde sicher, dass ich trotz der geringen Chancen, mit nur einem Embryo schwanger zu werden, trotzdem schwanger bin und in der nächsten Sekunde war ich tieftraurig, denn ich begriff, dass ich mich mit dem Gedanken vertraut machen muss, nie ein "eigenes" Kind zu haben. Ich wurde nicht schwanger. Zwei weitere Versuche folgten, ohne Erfolg. Mein Ex-Mann konnte das nicht akzeptieren, er konnte sich ein Leben ohne Kind nicht vorstellen, der Druck wurde immer größer, unsere Ehe ging kaputt. Noch bevor wir geschieden wurden, wurde er Vater - eine andere Frau war in der Lage, ihm ein Kind zu schenken.


Es war die schrecklichste Zeit meines Lebens bis ich mich neu verliebte. Das Thema Kind war plötzlich nicht mehr so wichtig, denn mein neuer Mann war bereits Vater, wir waren eine glückliche Familie auch ohne leibliches Kind von uns beiden. Und dann sagte er völlig unbeschwert: "Lass es uns versuchen, vielleicht klappt es ja mit uns beiden und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm." Zunächst bekam ich Panik, ich hatte Angst, dass wieder Wochen und Monate nicht zu erfüllende Hoffnungen geschürt werden, dass mein Alltag wieder vom Zeitpunkt der Hormonspritzen diktiert wird, dass ich anderen ihre Kinder neide, das wollte ich nicht. Nach einem traumhaften Urlaub sagte ich mir dann: Doch, wir versuchen es, vielleicht klappt es ja mit meinem "neuen" Mann. Diesmal gingen wir ins "Kinderwunschzentrum Magdeburg". Frau Dr. Evelyn Richter war sehr ehrlich und sagte gleich, die Vorgeschichte klinge nicht gut, es sehe nach einer schlechten Eizell-Qualität aus, aber trotzdem käme es auf einen Versuch an. Auch diesmal ließ sich gerade mal eine einzige Eizelle befruchten, ich war am Boden zerstört. Beim Transfer erzählte mir dann Frau Dr. Richter, dass sie schon oft erlebt hat, dass Frauen mit nur einem Embryo schwanger wurden. Als sie den Embryo in meine Gebärmutter eingesetzt hatte, sagte sie: "Nun sind Sie schwanger, hoffentlich bleibt es so!" Es blieb so, ich war tatsächlich schwanger! Das konnte ich zunächst nicht fassen, die ersten Monate habe ich mich nicht getraut, mich zu freuen, aber als der Babybauch immer größer wurde und ich anfing, unser Kind zu spüren, begriff ich: Wir bekommen nicht nur ein gemeinsames Baby, wir werden auch Eltern! Wir sind jetzt glückliche Eltern einer gesunden Tochter.“

Eine zufriedene und glückliche Familie:


Es war ein langer, langer Weg, und er war auch nicht leicht. Aber wir hatten nichts zu verlieren und dann ging unser sehnlichster Wunsch doch noch in Erfüllung.“


Kurz vor unserer Hochzeit setzte ich die Pille ab, nach fast 7 Jahren Zusammensein mit meinem Mann. Leider tat sich von alleine nichts. Immer wieder wurde jemand in unserem Bekanntenkreis schwanger, nur ich nicht. Viele, viele Tränen flossen.  Nach vielen Monaten probierten wir es dann mit Clomifen, später dann mit Hormonspritzen, da ich keinen Eisprung hatte.  Als wir die Hoffnung schon aufgegeben hatten,  und ich erst einmal eine Pause machen wollte, klappte dann der dritte Versuch mit den Hormonspritzen. Unsere Tochter kam 2004 zur Welt. Da sie immer ein Geschwisterchen haben sollte, setzte ich nach 4 Jahren wieder die Pille ab, und dachte, der Druck ist ja jetzt nicht so groß, das wird schon klappen. Aber es funktionierte wieder nicht. In 2009 hatte ich dann einen positiven Schwangerschaftstest, wir waren überglücklich, dass ich auch ohne Hilfe schwanger geworden bin, aber leider stellte sich heraus, dass es eine Eileiterschwangerschaft war und es musste mir ein Teil des rechten Eileiters entfernt werden.

Damit sanken natürlich nochmal die Chancen einer spontanen Schwangerschaft. Bei einer Routineuntersuchung bei meinem Frauenarzt wurde ich dann auf die Gemeinschaftspraxis von Frau Dr. Richter und Frau Dr. Nickel aufmerksam gemacht. Wir machten einen Termin und es stellte sich heraus, dass es an uns beiden lag: kein Eisprung und zu wenig gut bewegliche Spermien. Zwei Versuche mit Hormonspritzen brachten leider keinen Erfolg. Dann kam der Tag der ersten Eizellentnahme. Die anschließende Befruchtung im Reagenzglas war sehr erfolgreich, 2 Eizellen wurden eingesetzt und 1x4 und 1x3 konnten wir für zwei weitere Versuche einfrieren lassen. Der erste IVF-Versuch war leider nicht von Erfolg gekrönt und auch der Kryo-Versuch klappte nicht. Wir konnten leider auch nur einen Versuch starten, da von den zwei eingefrorenen Päckchen a` 4  und a` 3 Eizellen nur 2 Eizellen verwendbar waren.  Von Anfang an stand fest, dass wir insgesamt  nur drei Versuche unternehmen würden, ansonsten müsste unsere Tochter eben ein Einzelkind bleiben. Also ein weiteres Mal Hormone spritzen, Eizellen entnehmen und befruchten.

Am 1. August 2012 wurden mir dann 2 befruchtete Eizellen eingesetzt und nun hieß es wieder Hoffen. Am 17. August machte ich einen Schwangerschaftstest, und er war positiv. Wir waren glücklich, und gleichzeitig hatte ich Angst, dass irgendetwas schief gehen könnte. Beim ersten Ultraschall stellte Frau Dr. Richter dann fest, dass sich eine Eizelle eingenistet hatte. Die ersten Wochen der Schwangerschaft waren sehr nervenaufreibend wegen verschiedener Untersuchungen, aber als sich auch nach der Fruchtwasseruntersuchung herausstellte, dass alles in Ordnung ist, konnte ich die Schwangerschaft so richtig genießen, denn es sollte ja auch die letzte sein. 9 Tage vor dem errechneten Termin kam er dann auf die Welt, unser Sohn, für den sich all die Fahrerei nach Magdeburg gelohnt hat. Vergessen sind die Nebenwirkungen der Hormonbehandlung  und die Tränen, wenn es nicht geklappt hatte.  Unser Sonnenschein macht uns sehr viel Freude und auch seine große Schwester liebt ihn über alles.


Wir bedanken uns ganz herzlich beim gesamten Team des Kinderwunschzentrums Magdeburg für die immer freundliche und nette Behandlung.

Erfahrungsberichte

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DANKE! (Mail vom 17.03.2015):


Liebes Kinderwunsch-Team!

 

Vielleicht könnt ihr Euch an uns erinnern, denn es ist schon ein paar Tage her, dass wir bei Euch waren. :)

Ich wollte mich auf diesem Wege recht herzlich bei Euch für Eure ganz tolle Betreuung und Unterstützung während der 1,5 Jahre bei Euch bedanken.

Für das Tränen trocknen, für das Schnattern während der regelmäßigen Blutabnahmen und der aufregenden IUIs.

Danke an Claudia und Jessy fürs Händchenhalten und Steffi, die meine Tränen am Telefon ertragen musste.

Vielen Dank auch an Frau Dr. Richter. Für ihre offene und ehrliche Art. Und für Ihren Humor…genau meine Spur. Vielen, vielen Dank für alles!!!

Anfang Dezember dachte ich noch die halbe Welt hat sich gegen uns verschworen.

Schlechter TSH Wert, ab zum Endokrinologen, euer Labor zu wegen Wartungsarbeiten, die Krankenkasse die nur noch 50% ab Februar 2015 bezahlt…

Ich dachte, das wird nie was. Aber jetzt gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht:

Die Gute: Am 18.12.2014 kam völlig unerwartet ein zweiter Strich auf dem Schwangerschaftstest in unser Leben und ist seit dem geblieben. Weihnachten konnte nicht schöner sein…

Ich bin heute bei 16+6 schwanger und gestern bei der Untersuchung war alles so wie es sein soll und wir sind mega stolz. Und natürlich wird es das schönste Kind der Welt! Das ist ja klar. Nachdem wir unser 1.Wunder Ende August 2014 gehen lassen mussten (3.IUI), werden wir Ende August 2015 unser Baby hoffentlich im Arm halten.

So und nun die schlechte Nachricht: Wir werden uns dann wohl nicht so schnell wiedersehen und das tut mir menschlich gesehen sehr Leid!

Ihr seid ein tolles Team und ganz tolle Frauen. Bleibt so wie ihr seid und vielleicht komme ich dann mal mit dem Nachwuchs vorbei wenn es endlich da ist.


Wir wünschen Euch von Herzen alles Liebe & Gute

Schreiben vom 01.10.2015:

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Schreiben vom 24.05.2016:

Schreiben vom 07.07.2016:

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Schreiben vom 03.11.2016: